Piraterie - Immer neue Kriegsschiffe für die große Gefahr - keine Anklage heißt "Freilassen" - lieber erschießen als gefangen nehmen ?


Das neue Jahr beginnt und die alten Fehler sind noch nicht behoben, aber es wird weiter gemacht wie bisher. Die Rede ist von den "ach so gefährlichen" Piraten, die in ihren kleinen Schlauchbooten und mit ein paar Maschinengewehren einer ganzen Armada von Kriegsschiffen gegenüber stehen und trotzdem immer wieder die Oberhand gewinnen, sodass die Nato und Russland immer neue Gründe haben, um mehr und mehr Truppen in das sogenannte Krisengebiet zu entsenden.

Verstehe das wer will oder kann! Mir fehlen absolut die Worte...

Ein Jahr nach der Bildung des internationalen Bundes gegen die Piraterie, schaffen es Piraten innerhalb von nur einer Woche erneut vier Frachter zu kapern und zeigen so, dass sie weiterhin eine massive Bedrohung für den freien Warenverkehr sind. Die "Asian Glory" und die "St. James Park" unter britischer Flagge, den Chemietanker "Pramoni" aus Singapur, den Frachter "Navios Apollon" eines griechischen Reeders und ein jemenitisches Schiff befinden sich offenbar in der Hand von Seeräubern. Damit steigt die Zahl der Entführungen innerhalb der letzten zwei Jahre auf über 80 an, wobei sich aktuell mehr als 300 Besatzungsmitglieder auf 14 Schiffen in der Gewalt der Freibeuter befinden sollen. Lösegeldforderungen in Millionenhöhe sind dabei schon fast an der Tagesordnung.

Erst kürzlich wurden jedoch zwei gekaperte Frachter aus China und Singapur mit 46 Seeleuten freigelassen, so berichtet die Deutsche welle.

Vor diesem Hintergrund ist es besonders seltsam, dass Mitte Dezember 2009 ganze 13 somalische Piraten von der niederländischen Marine nach mehrwöchiger Haft freigelassen wurden, weil kein Land der Region ihnen den Prozess machen wollte. Alle Bemühungen einer strafrechtlichen Verfolgung seien gescheitert, erklärte der niederländische Verteidigungsminister Eimert van Middelkoop. Auch war die EU mehrfach aufgefordert worden mit den Partnerländern Afrikas eine gemeinsame Lösung zu finden. Da die Heimkehr der "Evertsen" nicht weiter verzögert werden sollte, wurden die Piraten kurzerhand vor der Küste Dschibutis ausgesetzt.

Im November 2009 sind bei der Befreiungsaktion des US-Frachters "Maersk Alabama" nach einer Geiselnahme durch eine US-Spezialeinheit drei Piraten erschossen worden. Einer der vier Seeräuber wurde gefangen genommen und soll nach Angaben seines Vaters erst 15 Jahre alt sein, was jedoch für den Richter nicht glaubhaft scheint. Bei der Vernehmung habe der Junge geweint.

Die Bundesregierung fordert gegen die Piraterie zudem eine härtere Gangart. Es ist die Rede von "allen militärischen und polizeilichen Mitteln bis hin zum Einsatz von Anti-Terror-Einheiten". "Bei Piratenangriffen kann es nur eine richtige Antwort geben: Die Schiffe der Seeräuber müssen auf hoher See unverzüglich versenkt werden", sagt Unions-Innenexperten Hans-Peter Uhl. Demnach solle die Marine ihre Bordwaffen bedingungslos einsetzen, da sich der deutsche Staat mit Zaghaftigkeit nur lächerlich mache.

...und ich bin mir sicher, ähnliche Worte fielen auch in anderen Ländern und Staaten.

Klick Mich

 
Counter