Obama: Systematisches Versagen der Geheimdienste ?


Da sollte man sich doch fragen, nach welchen System alle Beteiligten versagt hätten? Es gab Warnungen, die dem CIA durchaus bekannt gewesen waren, das berichtet zumindest der Fernsehsender CNN. Außerdem ist das Gespräch mit dem Vater des mutmaßlichen Attentäters von der Intelligence Agency zwar aufgenommen, allerdings nicht weitergegeben worden. Die jemenitischen Sicherheitsbehörden hätten zudem keine Informationen über den Verdächtigen gehabt, da er auch auf keiner der - aus den USA übermittelten - Terrorlisten stand.

Es gäbe auch Hinweise, so berichtet die ABC, dass zwei der Drahtzieher ehemalige Häftlinge - Nummer 333 und 372 - aus dem  Gefangenenlager Guantanamo wären. Bereits im November 2007 seien sie in ihr Heimatland überstellt worden und hätten später Führungsrollen in der El Kaida im Jemen übernommen. Das sorgt für erneute Zweifel an der Schließung des Lagers und ruft die Kritiker wieder auf den Plan.

Quelle: ZDF und EuroNews

Wenn das mal nicht ins Auge geht


Da braucht man nur die Überschriften zu lesen und schon wird einem ganz ganz komisch zu mute! "Detroit-Attentäter Abdulmutallab: 'Ich bin der erste von vielen'" oder "Al-Qaida droht Amerika mit neuem Terror". Dann noch die spannende Lage im Iran "Obama sichert Irans Opposition Unterstützung zu" oder "Gewalt gegen Regimekritiker - Obama ermutigt Irans Opposition". Da scheint ein nächster Schritt nicht mehr all zu weit weg zu sein.

Die Offensive in den Jemen lief schon lange vorher. Erst vor zwei Wochen wurden über 30 Islamisten (dabei auch gleich noch mehr als 20 Zivilisten) getötet und rund 30 festgenommen. Nur 24 Stunden vor dem missglückten Anschlag, warfen jeminitische Bomber - mit Hilfe der Amerikaner - ihre tödliche Last, über der Arabischen Halbinsel, die mutmaßlich von Al-Quaida besetzt ist, ab. Der Detroiter Anschlagsversuch war nur die Antwort der so genannten 'Terroristen' und nun antwortet die westliche Welt mit neuen Offensiven? Das nenne ich Nötigung! Erst werden die 'bösen Taliban' provoziert, bis wahrscheinlich jeder noch so brave Bürger die Schnauze voll gehabt hätte, und wenn man sich dann zu Wort meldet haben die Provokateure wieder allen Grund noch mehr ihrer hoch-technisierten Truppen in Richtung Kriegsgebiet zu schicken.

Eine Zwischenfrage sei noch gestattet: Wie kann es sein, das ein Verdächtiger auf der Anti-Terror-Liste noch ein Flugzeug besteigen darf und nicht sofort festgenommen wird? Da auch noch der Vater mehrfach bei Behörden betont hatte, dass sein Sohn immer militanter würde. Na ja, bei 500.000 verdächtigen Personen auf dieser Liste kann mal wohl niemals jeden erwischen. Offenbar wurden die Computer an den Terminals abgeschafft. Oder wollte man ihn ins Flugzeug lassen?

Wenn dann noch die Gewalttaten in Ländern der westlichen Welt weiterhin so stark zunehmen - nicht zuletzt durch brennende Autos oder Bomben gegen Bankgebäude (wie in Athen), ausgelöst von vermeintlichen Linksextremisten - werden die Sicherheitsmaßnahmen immer mehr erhöht. Die Sorgen und Ängste schüren und dann Abhilfe schaffen. Allerdings ist glücklicherweise ein Rückgang der rechtsextremen Gewalt zu verzeichnen, so der Sprecher des Verfassungsschutzes. Trotzdem werden Aussteigerprogramme weiterhin gefördert.

Militärische Angriffe im Kongo und Südsudan auf die, aus Uganda vertriebene, LRA werden von den UN-Friedenstruppen unterstützt, allerdings mit bescheidenem Erfolg. Die inländischen Streitkräfte sind zu dem schlecht ausgerüstet und nicht in der Lage die Zivilbevölkerung ausreichend zu schützen. Weiterhin gäbe es unbestätigte Gerüchte, wonach die Zentralregierung des Sudans die LRA unterstütze, um den Südsudan zu destabilisieren. Der Präsident Omar al-Bashir befürchte, dass sich der - an Ölvorkommen reiche - Süden in der geplanten Volksabstimmung unabhängig erklären könnte.

Weitere Offensiven gegen Piraten vor und Al-Kaida-Kämpfer in Somalia - mit Hilfe nigerianischer Truppen - und von China gesteuerte Attacken im Sudan, führen zu weiteren Krisen und Kriegen. Und da meldet sich das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) zu Wort und berichtet, dass die Zahl der weltweiten Kriege auf "nur noch sieben" gesunken wären und die "hochgewaltsamen Konflikte" von 39 auf 31 minimierten worden sind. Das "Gewaltbarometer 2009" sei allerdings kein Zeichen für Schlussfolgerungen des "kommenden Friedensengels", denn das Niveau bliebe hoch.

Doch kaum haben die EU und die USA ihren Einfluss auf die Arabischen Länder vergrößert beginnt das "Atomzeitalter" im Oman, Katar und Saudi-Arabien. Die Golf-Staaten vergaben den Auftrag allerdings an den südkoreanischen Staatskonzerns Kepco - Mitbewerber waren u.A. Firmen aus Frankreich, Japan und den USA - mit einem Gesamtvolumen von rund 40 Mrd. $. Frankreichs Atomindustrie hat dadurch einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Präsident Nicolas Sarkozy richtete bereits eine Militärbasis im Emirat Abu Dhabi ein und flankierte das Konzernangebot von Areva, Total, GDF Suez und EDF, mittels politischer Offensive.

Dann noch ein Wort zum Iran: Wann werden die Amis wohl endlich ernst machen und sich entscheiden die Opposition nicht nur mit verdecktem Geheimdienst zu unterstützen, sondern tatsächlich den Einmarsch wagen? Ein Planspiel der Israelischen Regierung hatte erst kürzlich ergeben, dass man gegen den ach so gefährlichen Staat allein wohl keine Chance hätte. Da bietet es sich doch an, dass links (Irak) und rechts (Afghanistan und Pakistan) die Nato schon vor Ort ist.

Hoffen und bangen im Kriegsgebiet! Hilfe kommt aus dem (Wirtschafts-)Krisengebiet? Und der flehende Blick des NATO-Chefs in Richtung Iwan ist kaum noch zu übersehen. Da erwägt Medwedew ernsthaft das Nordatlantische Bündnis mit Truppen zu unterstützen, nachdem sich die Spannungen um Georgien endlich entspannen. Das Russische Militär wacht schon an der armenisch-türkische Grenze, damit die armenische Armee am Kundus helfen kann. Man, man, man...

Brennende Autos - schon wieder und schon wieder

Die Gewalt nimmt Überhand. Es ist erschreckend, immer und immer wieder sind diese Meldungen zu lesen. Die Zustände nähern sich mehr und mehr denen an, die man vor nicht allzu langer Zeit aus den Medien über Frankreich hörte. Wie nahe sind die unregierbaren Staaten Europas, die der CIA ab dem Jahre 2020 befürchtet?

In Berlin brannten am Abend des 26.12. und in der Nacht zum 27.12.2009 erneut PKWs. Darunter waren laut Medienberichten auch mehrere größere Geländewagen. Die Sicherheitsexperten der Polizei befürchten zunehmende "Protestkriminalität" und das nicht nur von Autonomen. Bisher seien allein im Jahr 2009 in Berlin mindestens 212 Autos angesteckt worden - obwohl die Zahlen je nach Quelle stark von einander abweichen: so wird in verschiedenen Medien von teils 270 bis 290 (bei ZDFheute sogar von 500 für Berlin und Hamburg zusammen) politisch motivierten Brandanschlägen berichtet - und man vermutet, dass sich die Anzahl noch in diesem Jahr erhöhen könnte. Hauptziel sind die Autos "von Bahn, Behörden und Firmen", so der Tagesspiegel in seiner Onlineausgabe. Auch würden politische Hintergründe "wie üblich" vom Staatsschutz untersucht, berichtete ein Polizeisprecher. Vermutungen über die unkontrollierte Verschärfung der Zustände und Zunahme der Brandanschläge für das kommende Jahr werden bereits laut geäußert. Nicht zuletzt aufgrund sozialer Konflikte und dem - nicht selbst verschuldeten - Unvermögen, sich eine eigene, gesicherte Existenzgrundlage zu schaffen. Man könne keine Steine auf die Politiker werfen, sodass es immer die Polizisten trifft, die am wenigsten etwas für die gesellschaftlichen Probleme können. Und doch müssen sie sich - so finde ich - vor die Falschen stellen und schützen, was nicht mehr schützenswert ist. Nicht zuletzt wegen der massiven Fehlentscheidungen, die getroffen werden, der nutzlosen Symptombekämpfung und der Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Auslösern, dieser gravierend zunehmenden Missstände.

Selbst vor Bürgerämtern - wie in Prenzlauer Berg - und der dänischen Botschaft in Tiergarten wird kein Halt gemacht. Vor dem Pförtnerhäuschen der Behörde fand die alarmierte Polizei Pflastersteine und Scherben einer Flasche, die offenbar als Brandsatz fungierte. Die Botschaft hingegen wurde 'nur' - in den Nationalfarben - mit roter und weißer Farbe bombardiert.

Auch in Hamburg kommt es immer häufiger zu Anschlägen auf Firmenwagen, Luxus-Autos und sogar auf das Haus des ehemaligen Hamburger Umweltsenators Fritz Vahrenholt. Erst kürzlich wurde auch ein Bekennerschreiben von militanten Atomkraftgegnern gefunden.

Der Brandanschlag auf das Hamburger Polizeikommissariat von Anfang Dezember wird mittlerweile von der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe untersucht. Die Verdächtigen seien aus einer Gruppe von Linksextremisten. Der Anschlag sei zudem dazu bestimmt und geeignet gewesen, die innere Sicherheit der BRD zu beeinträchtigen, so der Bundesanwalt Rainer Griesbaumm. Von "großer krimineller Energie" und auch von dem "in Gang setzen einer Gewaltspirale" ist die Rede, für die offenbar Nachahmer gesucht würden.

Laut RP-Online, mit Bezug auf den Focus, solle jetzt sogar der Geheimdienst gezielt auf die Linksradikalen angesetzt werden. Dafür werde die Aufklärung beim radikalen Islamismus zurückgefahren. Im Innenministerium sei sogar die Rede von einem Richtungswechsel. Die Junge Welt spricht von mehr Spitzeln gegen die linke Szene.

Bald werden wahrscheinlich auch Demonstranten als "Terroristische Vereinigungen" bezeichnet, so wie es im iranischen Staatsfernsehen bereits der Fall ist. Das hörte ich auf Euronews.

Die heutigen Splitter vom damaligen IG Farben weiter an der Macht ?

Man fragt sich heute, ob diese Systeme tatsächlich noch existieren könnten. Ob die Zerschlagung nach dem Zweiten Weltkrieg nur eine Verschiebung in die Unterwelt, also aus dem Lichte der Öffentlichkeit in eine Region totaler Abschottung und Geheimhaltung gewesen war. Es scheint, als ob das damalige Gedankengut weiterhin konserviert, fortgeführt und absolut totgeschwiegen wurde. Oder irren wir uns? Erfassen wir die Geschichte falsch? Sind wir paranoid und haben den Glauben an das Gute im Menschen verloren, sodass wir überall nur noch Verschwörungen sehen? Ich will darauf keine Antwort geben müssen, denn jeder soll selbst lesen, sehen, hören und verstehen in was für einer abstrakten Gesellschaft wir vermutlich leben.

Beginnen wir mit einer kurzen Zusammenfassung von IG Farben:
Bei der 1925 ins Leben gerufenen Interessen-Gemeinschaft Farben, bestehend aus Bayer, Agfa, BASF, Farbwerke Hoechst, Cassella Farbwerke Mainkur und der Chemischen Fabrik Kalle, schlossen sich, trotz des seit 1890 geltenden Sherman Antitrust Act - dem Gesetz zur Unterbindung des Entstehens von Monopolen - zwei Dreibünde (die bereits 1904 und 1907 entstanden) zusammen um die Marktmacht nicht in Gefahr geraten zulassen. Die früheren Verbände beschränkten sich anfänglich nur auf Erfahrungsaustausch und den Verzicht auf Konkurrenz, in dem die Produktpaletten entsprechend angepasst wurden, während das spätere Kartell Hand in Hand zusammenarbeitete. Bereits während des Ersten Weltkrieges änderten die Verbände ihre Produkte von Farbstoffen und Arzneimitteln auf chemische Kampfstoffe und Sprengstoff. Trotz der britischen Seeblockade und des damit verbundenen Rohstoffmangels und trotz des Arbeitskräftemangels der zum Kriegsdienst eingezogenen Soldaten, bauten die Firmen weiter ihre Einflussbereiche aus. Der auf nur 50 Jahre angelegte Interessenbund der deutschen Teerfarbenfabriken, der zusammen mit der chemischen Fabrik Weiler ter Meer 1916 gegründet wurde, erweiterte sich 1917 durch den Beitritt der Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron zum Unternehmensbund "Kleine I.G.". Die Unternehmen blieben weiterhin - jeder für sich - selbstständig.

Zwischen 1925 und 1926 kam dann der Zusammenschluss mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, durch die Namensänderung der BASF in I.G. Farbenindustrie AG. Die beigetretenen Unternehmen wurden übernommen und so zu Zweigniederlassungen der I.G. und bildeten so die mächtigste und finanzstärkste Vereinigung des damaligen Deutschen Reiches mit dem größten Bürogebäude europaweit. Auch wechselseitige Beteiligungen mit der Firma DuPont waren keine Seltenheit.

Mit einer Spende von 400.000 Reichsmark - einen Tag nach dem Reichstagsbrand, der zum Verbot fast aller politischen Gegner (also Gewerkschaften und Sozialdemokraten) führte - wurde die NS-Diktatur tatkräftig unterstützt. Auch durch die Herstellung von synthetischem Benzin, der in Adolf Hitlers Augen als essenziell wichtiger deutscher Treibstoff galt, und die "Agrarkartellierung" entwickelte sich die IG Farben zum größten Konzern Europas und zum viertgrößten der Welt (neben Standard Oil, US Steel und General Motors, die auch heute noch massiven Einfluss genießen). Weiter wuchs das Unternehmen durch die Arisierung, bzw. Enteignung der Juden und der folgenden Übernahme des Aussiger Vereins. Durch hohe Gehälter an die Aufsichtsräte und Vorstände wurde die Verbundenheit zum Konzern aufrechterhalten. Die wirtschaftlichen Beziehungen zu dem amerikanischen Unternehmen Standard Oil bestanden während des gesamten Zweiten Weltkriegs und galten als wichtiger Teil des Vierjahresplans der NSDAP.

Durch die Übernahme diverser Firmen, wie den Skoda-Werken oder der Apollo-Raffinerie, in den besetzten Gebieten, vergrößerte sich der Einflussbereich immer weiter. Schädlingsbekämpfungsmittel-Hersteller Degesch (Tochtergesellschaft von IG Farben und der Degussa AG) begann schon bald mit der Herstellung von Zyklon B, das zur Vernichtung der Juden, Schwulen, Kommunisten und Regimekritikern in Auschwitz genutzt wurde. Mit der Tochterfirma "IG Auschwitz", die nur knapp sieben Kilometer vom Vernichtungslager entfernt lag, beschränkte man die Transportwege der benötigten Mittel auf ein Minimum.


Nach der Besetzung Deutschlands begannen die Alliierten mit der Zerschlagung des Kartells. Jedoch nicht mit der notwendigen konsequenten Verfolgung, sodass der Betrieb bis 1952 weitergeführt wurde. Die im Börsenjargon "Farbennachfolger" genannten Unternehmen WASAG Chemie, Hüls AG, Bayer AG, Dynamit Ag, Agfa, BASF, Cassella Farbwerke, Hoechst AG, Duisburger Kupferhütte AG, Kalle, Wacker-Chemie existieren zum Teil heute noch und haben sich in anderen, neuen Dachverbänden zusammengeschlossen. Da ist zum Beispiel Croplife, ein amerikanisches Unternehmen, in denen wieder Bayer und BASF unter einem "Dach" zu finden sind. Zusammen mit Firmen wie Monsanto, Syngenta und Dow Chemicals, bei denen eine lange erschreckende Spur aus Skandalen und Prozessen zu finden sind. Die Hüls AG, die lange noch unter dem Einfluss der Bayer AG standen, gehört heute zu Evonik und hat dort eine wichtige Position inne. Agfa gehört zur Büschl-Unternehmensgruppe, die hauptsächlich aus Immoblien-, Wohn- und Bau-Unternehmen besteht. Ebenfalls sind Schüco, GEWO, Immotreu und diverse Architektur- und Ingenieur-Büros sowie Eventagenturen Teil der Gruppe. Die heutige H&R WASAG Unternehmensgruppe agiert mittlerweile weltweit (mit Niederlassungen in großen Teilen Europas, in Asien - China [mit massiven Skandalen um Weichmacher in Kinderspielzeugen], Malaysia und Thailand - Australien und in den USA) und produziert Weichmacher, Paraffin, Druckfarbenöle, Rohstoffe für die Apotheke und neben vielen weiteren auch Kunststoffe und Prozessöle, die zur Hemmung der Zeugungsfähigkeit führen können. Dominierend ist die WASAG auch bei dem Geschäft um medizinisches Weißöl. Dazu gab es 1981 einen der größten Lebensmittelskandale um gepanschtes Sonnenblumenöl in Spanien. Die Cassella Farbwerke wurden 2001 an die Gruppe Clariant, ein Unternehmen ehemaliger Hoechst-Manager verkauft und wird unter dem Ananym AllessaChemie GmbH weitergeführt.

Die Rechtsnachfolgerin der I.G. Farbenindustrie AG wurde Ende des Jahres 2003 durch die endgültige Insolvenz in IG Farben i.A. (für "in Abwicklung") umbenannt, und doch ist das Unternehmen noch immer an der Börse notiert und die Aktien können nach wie vor gehandelt werden.

Sollten wir dieses Wissen nicht in der Schule behandeln? Sollten wir dazu nicht ab und zu etwas in den Medien hören? Oder werden uns gewisse und durchaus wichtige Informationen gezielt vorenthalten, damit die "Verschwörungstheoretiker" immer neues Futter bekommen... ?

Der steinige Weg des Denkens


Niemandem kann man noch etwas vormachen. Einige Menschen beginnen langsam frei, fast unabhängig zu denken und endlich zu hinterfragen, was genau die Strukturen der Welt sind und wie sie funktionieren. Allerdings kann das leider nicht von allen behauptet werden. Während die Sorge um Prominente und die Jagd nach dem neuesten Trend besonders viele Jugendliche auf Trab hält, sind auch viele Erwachsene - die in ihrem kleinen Reihenhaus in Vororten oder fernab der großen Ballungsgebiete wohnen, oder in ihrem Job gefangen sind - massiv desinteressiert, an dem was eigentlich direkt vor ihrer Haustür, oder sogar in ihrem Kühlschrank passiert. Oft sind noch immer Worte zu hören, wie " Es ist mir doch egal, solange es mir gut geht!" oder "... solang es mich nicht direkt betrifft". Aber oft scheinen sie zu vergessen, dass es ein weltweit um sich greifendes Problem gibt, das unglaublich viele Menschen betrifft und bald alle - außer die Reichsten der Reichen - betreffen wird. Niemand kann sich dann davor in Sicherheit bringen. Weder in Bangkok oder Oradea, noch in kleinen Dörfern in Bayern oder Brandenburg, die teilweise noch unbelastet sind, ganz zu schweigen von anderen wirtschaftlich wichtigen Regionen der Welt, wie Deutschland, Frankreich, oder auch ganzen Kontinenten, wie die Weltmacht Amerika, dem kriesengeplagten asiatischen Raum oder das arme Afrika.

    Warum verschließen wir die Augen und die Ohren? Immer und immer wieder. Es scheint, als glaube man: 'Solang ich es nicht höre und nicht sehe, ist es nicht real.' Dann verkriechen wir uns in unserer kleinen heilen Welt, wehren uns mit Händen und Füßen gegen alles und jeden, der versucht uns aus dieser träumerischen Welt zu entfernen, selbst wenn es nur mit - vielleicht bald notwendigen - Hilfestellungen unternommen wird. Doch die Blase, die uns schützen soll hat schon massive Risse und wird sehr bald platzen und dann ist das Geschrei groß. Und die meisten werden nicht vorbereitet sein. Hunger wird zu Leid führen. Ungewissheit wird Ängste erzeugen. Panik wird ausbrechen und dann geht es ums nackte Überleben.

    Aber warum sollte ich mich heute schon mit diesen Fragen, diesen Themen beschäftigen, die noch so weit weg zu sein scheinen? Warum sollte ich nicht die Zeit genießen, die mir noch bleibt? Warum sollte ich mich jetzt schon in eine Panik versetzen?

    Niemand soll keinen Spaß mehr haben, oder nie wieder lachen. Jeder soll die Zeit genießen, in der wir noch ruhiger über unseren blauen Planeten wandern können. Niemand soll sich in Panik versetzen oder versetzen lassen, denn das sorgt eher für eine Lähmung, die wir nicht so schnell überwinden können. Wir müssen versuchen immer so logisch und klar wie möglich in jede uns bekannte und unbekannte Situation zu treten, damit wir handlungsfähig bleiben. "Sei im Gedanken vorbereitet, auch wenn du noch nichts unternehmen willst!" sagt ein Freund sehr häufig zu mir und anderen Freunden, Bekannten und Verwandten. "Denn wenn du die Szenarien im Geist schon ein- oder zweimal durchgespielt hast, dann wirst du im Notfall wissen was zu tun ist." Und ich gebe ihm Recht. Es bringt uns nicht sehr weit, wenn wir Hamsterkäufe tätigen. Oder wenn wir Hals über Kopf alle Brücken hinter uns abbrechen und reiß aus nehmen.

    Allerdings sollte jeder Mensch versuchen, sich bewusst zu machen, in was für einer Zeit wir eigentlich leben. Was die Hintergründe unserer Regierenden, die Ziele und Vorstellungen der Globalisierung oder der weltweit größten Firmen und Verbände sind. Wir haben nicht viele Möglichkeiten. Finanziell sind viele von uns stark eingeschränkt. Aber bedeutet das, dass wir nichts unternehmen können? Dass wir zum Aufgeben gezwungen werden oder werden können? Oder sollten wir uns besinnen, auf Fähigkeiten, Wissen, den Verstand und Freunde und Familie, die wir jederzeit unterstützen werden und können, und umgedreht?

    Klar, die Hintergründe sind wichtig! Fragen stellen ist niemals verkehrt! Aber macht euch bewusst, dass es niemals eine zufriedenstellende Antwort geben wird. Selbst wenn wir weiter nachhaken ist es unwahrscheinlich, dass eine wissende Person mit offenen Karten und leicht verständlichen Worten in die Debatte einsteigen würde. Niemals würden sie ihr Wissen komplett preisgeben, denn dann würden diese Menschen eingestehen müssen, dass sie sowohl gelogen, als auch bewusst verschwiegen haben.

    Wir sind Verschwörungstheoretiker, weil wir unsere Geschichte hinterfragen? Wir sind Verrückte, weil wir nicht hinnehmen, was uns eingetrichtert wird? Wir sind Spinner, weil wir Gefahren sehen, die öffentlich nicht existieren? Dann bitte ich euch: Glaubt mir kein Wort! Denn ich bin ein verrückter Verschwörungsspinner!

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