Friedrich Merz: Mehr Inhalt und weniger Merkel, bitte


Die Welt - IVG Immobilien - Börsenaufsicht - Weltonline - HZonline -  Der Amateurfunker DK7DQ, alias Friedrich Merz (CDU), der nur noch als einfaches Mitglied der Fraktion für den 17. Bundestag nicht kandidiert, da er "Verspannungen und Verkantungen" verspührt, "die nicht auflösbar sind". Auch findet er den Wahlkampf seiner Partei zu viel lahm und inhaltsleer. Der Vorsitzende der deutsch-amerikanischen Organisation Atlantik-Brücke e.V. baut indes aber weiter an seinem Netzwerk, mit den wichtigsten Kontakten abseits der Politik. Zusätzlich ist er in fünf Aufsichträten vertreten und hat zwei weitere Verwaltungsratsposten inne, bei international tätigen Firmen. Er ist Mitglied der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und im Wirtschaftsrat von Borussia Dortmund, offenbar als Hobby.

Konkret vertreten ist Merz im Aufsichtrat der Deutschen Börse - nach dem Schritt über TCI und der Opposition gegen den Ehemaligen Börsen-Vorstand -, des Immoblilienkonzerns IVG - die zwar gebeutelt, aber ohne 'Horrorszenario' aus der Krise kam -, der AXA Versicherungs AG, der Commerzbank AG, BASF, ist Partner in der internationalen Anwaltssozietät „Mayer, Brown, Rowe & Co., ist ferner im Beirat der Möller & Förster KG, der Odewald & Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG und der Vereinigung Bierdeckel herstellender Betriebe. Außerdem bekleidet er die Funktion des Präsident bei den „Brilon Bandits“, einem Zusammenschluss „total ausgeflippter Steuerberater“ (Merz über Merz).

"Ich hoffe, dass wir auch noch über Themen reden" antwortete Merz, als er bei der Veranstaltung im Berliner Altglienicke zur Strategie der Kanzlerin befragt wurde. Noch immer gibt es Zwist bei Angela Merkel und Friedrich Merz, wegen der Edmund Stäuber-Nachfolge. Damals hatte Frau Merkel den jungen - noch hitzköpfigen - Mann ausgestochen. Er bedauert außerdem, dass es keine inhaltliche Auseinandersetzung gibt. Seit Donnerstag läuft ein Spot der CDU, der ausschließlich Angela Merkel in den Blickpunkt rückt.

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