Vier Tote durch Impfstoff ? Zusammenhang mit Pandemrix® nicht auszuschließen


Taz.de - Erst zwei registrierte Fälle von an A-H1N1 verstorbenen Personen, allerdings schon vier bereits geimpfte Personen, bei denen ein Zusammenhang mit der Impfung nicht ausgeschlossen werden kann, so die Arzneimittelbehörde "Läkemedelsverket". Demnach seien die zwei Männer und zwei Frauen, zwischen 12 Stunden bis vier Tage, nach der Impfung verstorben. Betont wurde gleichzeitig alle gehörten wohl zu "Risikogruppen" mit Herz-, Kreislauf- und Muskelerkrankungen.

500.000 Impfdosen sind ausgeliefert worden, jedoch gäbe es noch keine offiziellen Zahlen zu verabreichten Einheiten. Rund 200 Fälle diverser Nebenwirkungen sind aber schon bekannt geworden und fünf bekamen sogar starke allergische Reaktionen, die längere Krankenhausaufenthalte nötig machten. Auch jeder vierte Angehörige des Gesundheitswesens will sich nicht oder nicht mehr impfen lassen, obwohl dort zum Teil starker Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt wurde. Rund 1.000 US-Bürger sind der Schweinegrippe bisher zum Opfer gefallen. Unter den Toten sind nahezu 100 Kinder. Bislang wurden 11 Millionen Menschen geimpft, vor allem Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

Reporter ohne Grenzen - Europa verschlechtert sich sukzessiv

Die Situation von Medien und Journalisten in einigen Ländern verschlechtert sich immer drastischer, so teilte die Organisation 'Reporter ohne Grenzen' am Dienstag in Berlin mit. In der ohnehin schlechten weltweiten Lage der Pressefreiheit verliere Europa seine langjährige Vorbildfunktion. Der ROG-Generalsekretär,Jean-François, sagte "Es ist beunruhigend festzustellen, dass demokratische Staaten wie Frankreich, Italien oder die Slowakei jedes Jahr weitere Plätze in der Rangliste verlieren", auch Verstöße gegen die Pressefreiheit auf fremden Territorien könnten Europäische Staaten nicht verurteilen, wenn sie auf dem Eigenen keine einheitlichen Regeln befolgten.

Angeführt wird die Liste von Dänemark, Finnland, Irland und Norwegen sowie Schweden auf Platz 1. Die Schweiz ist - hinter Estland und den Niederlanden - auf Platz sieben. Österreich verbessert sich von 13 auf 14. Deutschland verbessert sich von Platz 20 auf 18, trotz des BKA-Gesetzes, und selbst die USA verbesserten sich um zwanzig Plätze auf Rang 20, durch Obamas neuen politischen Kurs. Des Weiteren unter den TOP-20 sind Island, Litauen, Malta, Belgien, Lettland, Neuseeland, Australien, Japan, Kanada, Luxemburg und Großbritannien.

Die ersten Beweise sind schon verschwunden

FR-online - Laut einem Sprecher der Berliner Polizei suche man aktuell nach der Notiz, die sich der 37-Jährige Demonstrant, am Samstag dem 12.09.2009 auf der Freiheit statt Angst-Demonstatrion, gemacht hatte, bevor es zum Eingriff der Polizei kam. Johannes Eisenberg, ein Berliner Anwalt, der den Geschädigten vertritt, glaub daher an eine Verdunklung der Vorfälle. Außerdem behauptet Eisenberg, dass sein Mandant nach der Festnahme auch im Transporter weiter misshandelt wurde.

Offiziell heißt es, die Beamten überprüften einen Lautsprecherwagen und der 37-Jährige habe die Polizisten dabei gestört, hätte daher einen Platzverweis erhalten, aber dem sei er aber nicht gefolgt. Bei der Festnahme sei ein unbekannter Dritter dazwischen gegangen und so sei versucht worden, dies mit "einfacher körperliche Gewalt" zu verhindern. "Diese Darstellung ist falsch", sagt Eisenberg, "hier werden die Schläger" geschützt. "Egal was vorher passiert ist, dieser Gewalteinsatz war übertrieben."

Wir sind im Krieg - Interview mit einer Bundeswehräztin

Spiegel online - Die Medizinerin Heike Groos war jahrelang in Afghanistan stationiert. Bereits bei ihrem zweiten Einsatz wurde sie aus der Friedenseinsatz-Idylle gerissen. Durch den ersten toten Soldaten den Heike Groos - bei Sonne, wunderschönen Landschaften, netten Kameraden und einer "Es wird schon nix passieren"-Stimmung - erleben musste, hatte sie erst kapierte, wo sie eigentlich war. Mit dunkelhaarigen, schlaksigen Jungen, die sie an ihren ältesten Sohn erinnerten, in einem Panzer, zusammen mit der Leiche, die "nur noch Brei war".

Nach dem 11. September 2001 bekam Groos eine Anfrage vom Verteidigungsministerium, ob sie nicht zu Bundeswehr zurück wolle. In Afghanistan benötige man Ärzte. Vor elf oder zwölf Jahren war die damalige Zeitsoldatin zuletzt in einer Kaserne und hat mittlerweile fünf Kinder in die Welt gesetzt. Anfangs glaube sie an einen Scherz. Aber die feste Anstellung und das soziale Netz erschienen verlockend. Es sollte unkompliziert sein. Nur manchmal, kurz, für ein paar Wochen als Truppenärztin nach Afghanistan reisen, um die Truppen dort zu versorgen. Sonst in Gießen arbeiten. Doch es kam natürlich anders.

Auch berichtet sie von einer starken Veränderung in den Denkweisen der Truppen, in der Verhältnissen zu der einheimischen Bevölkerung und einer schleichenden Zuspitzung der Zustände. Deutsche Sanitäter und Ärzte hatten mit afghanischen Praxen und Krankenhäusern zusammengearbeitet. Medikamente verteilt. Patienten behandelt. Nach einigen Anschlägen auf die Bundeswehr wurde die Zusammenarbeit jedoch verboten, so dass Freunde zu Feinden werden. Auch die Neuankömmlinge aus Deutschland kamen mit einer anderen Mentalität als frühere Soldaten. Sie steigen aus dem Flugzeug und stellen Fragen, wie "Wo sind die Taliban?" und bestärken "Wir wollen kämpfen!" und sind dann enttäuscht wenn sie nur Wachdienst haben.

Der Run auf Gold beginnt - Dank Greenspan



Hamburger Abendblatt - RIA Novosti - Finanznachrichten - Die Marke des Goldpreises steigt nach dem Allzeithoch im März 2008 erstmals wieder über 1000 Dollar pro 31,1 Gramm und schon scheint die nächste Rally gestartet. Nachdem die Meldungen über die Vorratskäufe von China nicht den gewünschten Erfolg brachten, war die gelungene Rede von Allen Greenspan auf einer Konferenz in Mumbai, der erforderliche Start-Schuss. Gold ist nicht nur ein Inflationsschutz, es ist auch eine gute Ersatzwährung. Auch erwarte der frühere Notenbankchef zweistellige Inflationsraten. Viele Anleger fürchten daher um ihre Ersparnisse und sorgen so für eine größere Nachfrage im Edelmetall-Sektor. Zwar unterstützt er die Forderungen der G20, wonach die Banken eine höhere Kapitaleinlage haben sollen, und steht für höhere Absicherung auch in der Nicht-Krise, andererseits erwarte er auch - neben der Konjunktur-Erholung im zweiten Halbjahr 2009 - eine zweite heftige Welle, Anfang 2010.

FAZ - Die expansive (schnell wachsende) Geld-Politik der US-Notenbank, erbte Ben Bernanke im Jahr 2006 von Allen Greenspan. Die "Gehirnoperation mit dem Vorschlaghammer", so Bernanke über die Versuche mit der Geldpolitik und der Steuerung der Vermögenswerte, habe die Krise nicht nur unterstützt, sondern anfänglich schon stark zur Krise beigetragen. Die Verbindungen und das Zusammentreffen der Immobilien- und Kreditblase sind nach Ansicht des FED-Chefs Parallelen zu den dreißiger Jahren. Daher mussten die Geld-Schleusen geöffnet werden und so schuf die Federal Reserve Bank unmengen an liquiden Mitteln und demonstrierte der amerikanischen Politik so ihre Macht. "In ihrer Rolle an der Spitze der Pyramide der Finanzunternehmen" garantiere man die Zahlungsfähigkeit des Finanzsystems und bestimme den Leitzins. Die als Kämpfer gegen die Krise bekannte Institution könne allerdings auch zu ihrem Ausbruch beitragen.

Der Leitzins ist - nach der drastischen Senkung - seit einger Zeit auf einem historischen Tiefstniveau und allein das sollte ein Grund für die Welt sein den Atem anzuhalten. Wenn die Notenbank den selben Fehler in anderer Richtung noch einmal macht und die Zinsen stark steigen, könnte eine massive Deflation die Folge sein. Es bringt wenig, Bankenexzesse mit Mitteln zu beheben, die Unternehmen und Verbraucher in den Ruin stoßen. Kein Geld ist auch keine Lösung. Es ist Zeit für radikal neue Instrumente. Aber "nie wieder Greenspan, ist gleich: nie wieder Gier" wird nicht die Lösung sein. Schreibt Thomas Fricke in seiner Kolumne bei Financial Times Deutschland.

FDT - Gold ist einfach "das Genialste, was es auf dem Markt gibt", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Gold-Projekt AG, Marco Müller. Festgeld, Bausparverträge, Lebensversicherungen? "Alles der gleiche Mist" findet er. Keines der Produkte habe noch einen Wert bei einem Finanzkollaps. Mit Gold und dem Anteilskäufen auf Gold bläht sich auch schon die nächste Blase auf. Auf diesen Zug steigen Firmen wie Gold Projekt gerne auf und locken mit monatlichen Verdienstmöglichkeiten von 2500 €. Dazu findet Müller die einfachen Worte förderlich, die Alan Greenspan auf seiner Homepage nutzt. Da heißt es "Wer Gold hat, hat immer Geld.".

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